Amazon verkauft mehr ebooks als gebundene Bücher

Geschrieben von am 7. Oktober 2010 | Abgelegt unter Archiv

In den USA verzeichnet Amazon eine stärkere Nachfrage nach Ebooks als nach gebundenen Büchern. Digitale Bücher, sogenannte Ebooks, gewinnen an Popularität, wie aktuelle Zahlen von Amazon USA belegen. Der Versandhändler gibt bekannt, mittlerweile mehr digitale als gebundene Bücher zu verkaufen. So kamen im letzten Monat auf 100 abgesetzte Hardcover-Ausgaben 180 verkaufte Ebooks. In den drei Monaten zuvor waren es bereits rund 143 digitale Bücher auf 100 gebundene Bücher. Schon im ersten Halbjahr 2010 verdreifachten sich die Verkäufe von Ebooks im Vergleich zum Vorjahr.

Genaue Zahlen präsentiert Amazon nicht, man verweist allerdings auf die Werte der Association of American Publishers. Diese gibt eine Steigung der Ebook-Verkäufe von 163 Prozent im Mai an, im Jahresvergleich sind es 203 Prozent Plus. Amazon berücksichtigt in der eigenen Statistik keine kostenlosen Ebooks, jedoch gebundenen Bücher, von denen es keine digitale Version gibt. Der Konzernchef von Amazon, Jeff Bezos, sieht die Preissenkung des Kindle als einen Grund für den höheren Absatz von Ebooks. Nachdem das Lesegerät auf rund 190 US-Dollar im Preis gesunken ist, scheint das Interesse zu wachsen. Der Kindle ist laut Bezos weiterhin der populärste Artikel im Sortiment

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